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Plötzlich Vegetarier?

January 6, 2017

Birol und ich essen seit 3 Monaten kein Fleisch mehr und in diesem Beitrag möchte ich meine Gedanken zum Fleischkonsum und unsere Entscheidung kurz erläutern. Vor knapp 4 Monaten hat Birol entschieden kein Fleisch mehr zu essen. Auf meine Frage weshalb antwortete er wir sollten aufhören Leichen zu essen. Er erklärte mir, dass Tiere auch Gefühle haben und es nicht gerecht ist, die Mutter eines Kalbes zu töten, nur um die eigenen Bedürfnisse zu befriedigen. Als Fleischliebhaberin habe ich mich anfangs innerlich gegen diesen Gedanken gewehrt und meine Entscheidung vor mir selbst damit gerechtfertigt, dass Tiere ja auch Tiere essen. Nach ca. einer Woche wurde mir in einem ruhigen Moment Folgendes bewusst: Tiere töten, um zu überleben. Wir Menschen haben aber andere Alternativen. Wir müssen keine Tiere töten, um zu überleben. Wenn ein Löwe eine Gazelle tötet, dann hatte die Gazelle bis zu diesem Zeitpunkt ein freies, selbstbestimmtes Leben. Wir Menschen jedoch rauben den Tieren ihre Freiheit, sperren sie ein, trennen sie von ihren Familienmitgliedern, spritzen sie voll mit Antibiotika und Hormonen, quälen sie und trennen sie von ihrer Heimat. Abgesehen davon schütten die Tiere in ihrem eher traurigen und von Angst und Stress geprägtem Leben Stresshormone aus, welche wir über das Fleisch ebenfalls zusammen mit den gespritzten Hormonen und dem ganzen Antibiotika verzehren, was unserer Gesundheit erheblich schadet. Weiter wird für die Herstellung von 1 Kg Fleisch durchschnittlich 2000 Liter Wasser verbraucht, was aus meiner Sicht moralisch ebenfalls nicht vertretbar ist, wenn man bedenkt, dass so viele Menschen kein Wasser zum Überleben haben.

 

Ich möchte hiermit betonen, dass ich niemanden verurteile, wenn er Fleisch ist. Es war eine persönliche Entscheidung, die ich für mich getroffen habe und ich finde solche Entscheidungen sollte man dann fällen, wenn das Gefühl uns dahin führt. Dieser Beitrag soll auch nur als Denkanstoss dienen und weder eine Belehrung sein, noch eine Diskussion provozieren, wo man sich gegenseitig Vorwürfe macht, sich rechtfertigt oder angreift. Ich weiss, dass es durchaus Bauern gibt, die ihre Tiere gut halten und qualitativ hochwertiges Fleisch anbieten und ich sage auch nicht dass ich nie wieder in meinem Leben Fleisch essen werde. Ich werde dabei stets auf mein Gefühl hören - im Moment fühlt sich für mich ein Leben ohne Fleisch richtig an, vielleicht wird dies immer so bleiben und vielleicht werde ich irgendeinmal mit Indianern auf die Jagd gehen, wer weiss schon, was die Zukunft bringt. Ich möchte lediglich darauf aufmerksam machen, dass man beim eigenen Essen viel mehr auf die Qualität achten sollte, als auf den Preis - den Tieren zuliebe aber auch der Gesundheit zuliebe.

 

Wir sind alle Eins. Wenn wir anderen Lebewesen auf diesem Planeten schaden, schaden wir automatisch uns selbst. Deshalb sollten wir mehr Verantwortung für uns, unser Leben und unseren Planeten übernehmen und jeden Tag etwas bewusster Leben.

Text: Daniela Lovric

 

 

 

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